Buchtipp: Eoin Colfer: Die Verschwörung
1. Mrz 2008 von drwatson32
Genialer Techno-Fantasy-Thriller

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Artemis Fowl, der geniale Meister-Verbrecher, muss sich endlich um seine Familie kümmern. Schließlich ist er erst 12 Jahre alt…. und von seinem Vater, seit einem Jahr in Russland verschollen, gibt es plötzlich ein Lebenszeichen. Offenbar ist er in die Hände der russischen Mafiya gefallen. Aber Artemis wäre nicht er selbst, wenn er keinen Plan hätte.
Holly, die erste weibliche Elfe in der ZUP, der Eliteeinheit der unterirdischen Poliziei, hat derweil ihre eigenen Probleme. Aufständische Kobolde der B’wa Kell-Banden haben sich mit verbotenen Laserwaffen ausgerüstet – und was noch schlimmer ist, sie haben Handelsbeziehungen zu den Menschen aufgenommen. Nicht auszudenken, was geschieht, wenn die Existenz der Unterirdischen allgemein bekannt würde…
Nicht ohne Hindernisse müssen die beiden ehemaligen Erzfeinde sich zusammenraufen, um ihre Kontrahenten zu bezwingen. Doch all das wird überschattet von einer Verschwörung, angezettelt von Leuten, die besonders Root, den Kommandanten der ZUP, und Foaly, den paranoiden Zentauren und technischen Genius der ZUP, im Visier haben. Schließlich geht es um nichts weniger als eine Revolution in der Welt der Unterirdischen. Und parallel dazu kämpft Artemis irgendwo am Polarkreis, in der Tundra, gegen die härteste Verbrecherbande der Welt.
Auch der zweite Band von Eoin Colfers Buchreihe sprüht nur so von skurrilen Ideen. Alle schrägen Figuren des ersten Bandes spielen auch hier wieder mit, auch Mulch, der kleptomanischen Zwerg. Futuristische Technik wird vermischt mit Magie, hinzu kommt Butler, der Leibwächter und Kampfsport-Experte und vor allem Artemis selbst, der auch in den ausweglosesten Situationen immer noch einen Plan hat – und meistens funktioniert der sogar…..
Aber Artemis Fowl entwickelt sich weiter. War er zu Beginn des ersten Bandes noch ein eiskalter Planer, fängt er nun langsam an, menschliche Züge zu zeigen. Schließlich geht es darum, seinen Vater zu retten…. oder sollte der Einfluss der Elfen etwa eine Rolle spielen? Wenn nur seine neu gewonnene Menschlichkeit nicht zur Schwäche wird – die kann er sich im Moment nun wirklich nicht leisten!
Herrlich skurrile Figuren, enormes Tempo und vor allem immer das gewisse Augenzwinkern: beste Unterhaltung ist garantiert. Empfehlenswert ab ca. 10 -12 Jahren.


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