Dan Brown: Meteor
20. Aug 2007 von drwatson32
Thriller vom Autor der Bestseller “Sakrileg” und “Illuminati”

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Die NASA entdeckt im ewigen Eis einen Meteoriten, dessen Besonderheiten unser Verständnis vom Universum für immer umwerfen wird. Diese Entdeckung kommt der angeschlagenen Behörde gerade recht – und dem ebenfalls angeschlagenen Präsidenten der Vereinigten Staaten ebenfalls. Rachel Sexton, Mitarbeiterin des amerikanischen Geheimdienstes, wird zwecks Datenanalyse an die Bergungsstelle entsandt – dabei ist sie ausgerechnet die Tochter von Senator Sexton, dem schärfsten Konkurrenten des Präsidenten. Die Sensation ist perfekt. Doch während die NASA und die Medien feiern, gibt es die ersten Ungereimtheiten. Warum beobachten geheimnisvolle Gestalten, ausgestattet mit modernster Technik, die Bergung des Meteoriten?
Warum wird auf Rachel und zwei andere Wissenschaftler ein Mordanschlag verübt? Ist der Meteorit vielleicht nur eine gigantische Fälschung? Aber warum deuten dann alle Untersuchungsergebnisse auf die Echtheit hin? Und wer könnte neben der NASA noch ein Interesse daran haben, die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen?
Im auf die Blockbuster “Illuminati” und “Sakrileg” folgenden Dan-Brown-Fieber der letzten Jahre habe ich auch diesen Band gelesen. Gegen die beide genannten Bücher fällt er allerdings etwas ab – dazu ist er einfach zu konventionell. Es handelt sich schlicht und einfach um einen klassischen amerikanischen Thriller, mit allen Zutaten. Als da wären: ehrgeizige und skrupellose Politiker, sympathische, wenn auch weltfremde Wissenschaftler, militärische Hochtechnologie, Verschwörungen zum Schaden (oder zum nutzen?) des Staates, und mittendrin die toughe und wunderschöne Frau, die anscheinend in ihrem jetzigen Vorgesetzten den dringend benötigten Ersatz für ihren Vater gefunden zu haben glaubt. Umgesetzt ist das Ganze allerdings perfekt und mit viel Routine, und spannend ist es allemal. Über Glaubwürdigkeit will ich hier nicht reden – es geht ja schließlich um einen Thriller und nicht um eine Dokumentation. Man sollte sich aber vor dem Lesen im Klaren sein, dass in diesem Buch kunstgeschichtliche Betrachtungen nicht verloren haben – im Gegensatz zu den beiden oben genannten Titeln. Spaß hat’s auch beim zweiten Lesen gemacht, auch wenn die Story sehr sehr amerikanisch ist…


Ich habe das Buch begonnen und entgegen meiner Gewohnheit nicht zu Ende gelesen. Irgendwann brach einfach die Spannung und dann das Interesse ab. Empfehlen kann ich es also nicht, im Gegensatz zu Illuminati und Sakrileg
Gruß Stefan