David Eddings: Zauber der Schlange
24. Mai 2008 von drwatson32
Zweiter Band der Belgariad-Saga

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Nachdem Garion am Hofe König Anhegs eine Verschwörung aufgedeckt hat, reist die Gesellschaft nun nach Süden weiter, immer auf den Spuren des geheimnisvollen Diebes. Inzwischen ist klar, das Meister Wolf nicht wirklich Garions Großvater sein kann – schließlich ist er niemand anders als Belgarath der Zauberer höchstpersönlich. Und ist Pol etwa gar nicht Garions Tante? Kann es sein, dass sie Polgara ist, die Belgaraths Tochter? Garion kommt sich jedenfalls so allein vor wie noch nie in seinem Leben. Da ist es gut, dass er bald einen neuen Freund gewinnt. Lelldorin, der asturische Bogenschütze, nur wenige Jahre älter als Garion, schließt sich der Gesellschaft an, und Belgarath macht einige geheimnisvolle Bemerkungen über die Rolle, die er zu spielen haben wird. Gemeinsam zieht die Gesellschaft weiter nach Arendien. Dieses Land wird seit Urzeiten durch eine blutige Fehde zerrissen, welche anscheinend nun durch die Murgos ausgenutzt wird, um die westlichen Königreiche in einen Krieg zu stürzen. Wieder ist es Garion, der eine wichtige Rolle bei der Aufdeckung dieser Intrige spielen wird…
Aber auch mit Garion selbst geschehen merkwürdige Dinge. Polgara und Belgarath haben zwar immer ganz harmlose Erklärungen dafür, aber so richtig geheuer ist Garion das alles nicht. In Tolnedra treffen die Gefährten schließlich auf ein junges Mädchen, welches vorgeblich mit ihrem Lehrer zu Verwandten reist – aber in Wirklichkeit handelt es sich um die Tochter des tolnedrischen Kaisers… auch Ce’Nedra (so ihr Name) gehört anscheinend zu den vorbestimmten Mitgliedern der Gemeinschaft. Als diese schließlich in den fieberverseuchten Dschungeln von Nyissa ankommt, wird Garion von den Dienern der Schlangenköniginn entführt. Das wiederum bringt Polgara dazu, etwas ganz besonders beeindruckendes zu unternehmen ….
Die Fortsetzung des ersten Bandes “Kind der Prophezeihung” bringt eine ganze Anzahl neuer Charaktere, die Eddings-typisch sehr detailliert gezeichnet sind. Bei der Story handelt es sich um eine klassiche “Queste”, eine schicksalshafte Suche. So etwas hat man schon hundertmal gelesen – könnte man meinen. Bei Eddings wird dieses Thema aber so nett und “dreidimensional” geschrieben, dass es sich auch für Fantasy-müde Leser lohnt, das Buch in die Hand zu nehmen. Übrigens ist die Gemeinschaft auch in diesem Band noch nicht komplett – und welche Aufgaben noch auf Garion warten – das erfährt man erst wesentlich später.
Ein Muss für Fantasy-Liebhaber, und interessant auch für andere!


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